LKAB, we are the best

Kiruna heißt die einzige Stadt, die wir in Schweden besuchen. Dort befindet sich u.a. das Eishotel, dessen Zimmer vollständig aus gefrorenem Wasser bestehen, welche wiederum von einigen Künstlern gestaltet wurden. Leider sind die Zimmer außerhalb unseres Budgets und auch den kostenpflichtigen Besuch der Eusbar verkneifen wir uns.

Stattdessen nehmen wir an der Bergwerksführung der größten, unterirdischen Eisenerzmiene Teil. Gerade noch rechtzeitig kommen wir am Parkplatz an, bevor uns der LKAB Bus zum Werksgelände und anschließend unter Tage fährt. Auf -570m befindet sich das Besucherzentrum. Dort erzählt uns die Mitarbeiterin voll Stolz von den Errungenschaften und Leistungen des Unternehmen. So viel Patriotismus und Stolz bin ich von unserer BASF zumindest nicht gewohnt.

Nach drei Stunden ist der Spaß vorbei und wir gehen die Arbeiterstadt Kiruna besuchen. Das Zentrum ist simpel und der beste Zeitvertreib ist wohl Sport. Wie gut dass einer der beiden umliegenden Berge mit Skipisten versehen ist. Ihn kann man auch mit dem Auto befahren und so betrachten wir u.a.den Stadtteil von oben, der aufgrund des Bergbaus nun Einsturzgefährdet ist. Zeitgleich können wir dem Phänomen herbeiströmender Wolken durch Kiruna hindurch beobachten.

Spät am Abend dürfen wir dann, oberhalb der Wolken stehend, das Spektakel der Nordlichter  beobachten. Spätestens wenn der ganze Himmel mit sanft grünlichem Licht leuchtet, schöne Muster sich formen, und man gar nicht mehr weiß wohin man schauen soll,  ärgert man (ich) sich kein Weitwinkelobjektiv dabei zu haben, um dieses fantastische Bild mit der Welt zu teilen. Aber die gemachten Himmelsausschnitte sind auch nicht schlecht. Wer die Chance hat Nordlichter zu sehen, unbedingt wahrnehmen!

29.09.2017

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