Autodachreperatur – die Zweite

Mittlerweile sind wir in Siem Reap in Kambodscha angekommen. Neben den Tempeln von Angkor, haben wir uns auch ein wenig um unser Reisevehikel gekümmert, genauer gesagt um unser Dach. Dies hatten wir schon einmal repariert (Link), doch schon wenige Tage später trat das Problem des angebrochenen Dachschanieres erneut auf. Das Problem war das springende Dach während der Fahrt. Daher bemühen wir uns heute um einen ordentlichen Dachverschluß!

Die örtliche Waschstraße nebst Wagenreperaturwerkstatt verweist uns auf eine Nebenstraße. Dort befinden sich Rohrschweißer, Metaller und auch Holzmöbelproduzenten. Bei einem Laden mit aufgebocktem Schaufelbagger machen wir halt. Die Kommunikation geht über Hand und Fuß, Zeichnungen und ein paar Wunschbauteilen, die ich per Foto aus dem Internet zeige (ja wir haben Internet in Kambodscha!). Nach ein paar Versuchen und einigem hin und her ist eine Lösung gefunden. Während der Ladenbesitzer ständig mit seinem Roller unterwegs ist, Einzelteile von irgendwoher zu besorgen, schweißt, feilt und bearbeitet der Zweite die einzelnen Bauteile.

In der Zwischenzeit montiere ich unser Ersatzrad vom Heck zur Front um, schließlich wollen wir zwei Haltevorrichtungen am Heck installiert haben. Nach ca. 3 Stunden Arbeit ist das Werk vollbracht. Zwei Metallketten sind am Dach befestigt und lassen sich in eine Spannvorrichtung am Heck einhängen und sicher verschließen. Damit ist das Dach absolut fix.

Mit 40 US-Dollar weniger in der Tasche gehen wir zufrieden nach Hause. Die erneute Reperatur des Dachschaniers wird demnächst Folgen.

24.01.2014

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