Auf den Spuren des Mekong

Raus aus Phnom Pen geht es immer entlang des Mekong. Es gibt zwar eine fertig ausgebaute Straße in richtung Laos, doch wir wollen möglichst Fluß- und Menschennah fahren.

Piste und Asphalt wechseln sich ab und einige Kilometer außerhalb Phnom Pens geht es auch bald in ganz kleine Sandwege mit tiefen Schlaglöchern. Fast überall entlang des Weges findet man Stelzenhäuser, größtenteils aus Holz und Bambus. Dahinter zu meist Reis- oder Maisfelder; an den Sandhängen des Niedrigwasser führenden Mekong findet man kleine Gemüsegärten. Das Leben geht hier ein wenig langsamer voran, als ob die Bewohner ihrem Gemüse beim wachsen zuschauen würden.

Auf dem Weg nach Norden halten wir in den Ortschaften Kampong Cham und Kratie und übernachten zwischen den Feldern direkt am Ufer. Ein kleines Highlight in Kratie, ist der Besuch der Süßwasserdelfine einige Kilometer nördlich, von denen nur noch rund 100 im Fluß leben.

Zwei Tage später an der Grenze treffen wir noch zwei Frankfurter Buben, die sich in Vietnam zwei Mopeds kauften und nun versuchen von Laos nach Kambodscha einzureisen. Doch die Kambodschaner verweigern dies mit dem Kommentar, “die Mopeds seien zu alt!” Wir nehmen an, dass sie das mit ein wenig Bagschisch gelöst bekommen 😉

P.S. Wir können Schmiergel und überhöhte Preise zahlende Touristen nicht gut heißen, auch wenn der längere Hebel an der Grenze eindeutig bei den Grenzern liegt. Das führt zu immer höheren Preisen und Korruption! Wenn man Zeit & Mum hat, kann man z.B. Grenzkorruption aussitzen.

16.02.14

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