Tad Lo

Nach den Festivitäten wollen wir erneut die Höhen Erklimmen und der unsäglichen Hitze der letzten Tage entfliehen. Bei einem Zwischenstopp in Pakse wollen wir unsere Vorräte auffüllen. Dabei treffen wir auf zwei Mädels, die wir auf Tonsai (Thailand) einige Wochen zuvor kennen gelernt hatten. Beinahe zeitgleich trudelt auch das Herr Lehmann Auto vor den Supermarkt – all unter einem Dach!

Mit den Lehmanns fahren wir gemeinsam den Berg hinauf und suchen einen der vielen Wasserfälle auf, die es hier in der Gegend so gibt. Auf rund 1500m werden wir fündig und bleiben auch gleich über Nacht.

Den Folgetag gönnen wir unserem Toyota eine Dusche, um danach eine Sandpiste entlang zu fahren (irgendwie doof die Reihenfolge). Mit ordentlichem Abstand zum Vordermann (Staubfahnen sei dank) dümpeln wir auf dem Weg entlang. Die Piste ist nur mäßig anspruchsvoll und Miriam bittet um das Lenkrad. “Hui macht das Spaß” erzählt sie später beim Mittagessen. Es hat sie das OffRoad Fieber gepackt 😉

Das Ziel des heuten Tages ist der Ort Tad Lo mit seinen zwei Wasserfällen. Der Ort ist Klein und die meisten Menschen wohnen hier noch in Holz- und Bambushütten. Gewaschen wir im Fluß, egal ob Wäsche oder man sich selbst. Die meisten leben von der Landwirtschaft, speziell vom Kaffeeanbau! Die Menschen sind freundlich, jedoch auch arbeitsunwillig; zumindest die in dem Restaurant (Guesthouse), wo wir einen Happen essen wollen. Auch ein kleines Vat (Tempel) steht am Flußufer. Dort findet an einem Abend eine große Party statt. Eine Bühnenband spielt Musik und die Leute tanzen bis spät in die Nacht. Wir gönnen uns derweil einen freien Tag und schreiben Blogbeiträge und E-Mails. Da es auch hier recht warm wird, genehmigen wir uns auch mal ein kühles Bad unterhalb der Wasserfälle.

Unser nächstes Ziel ist die Hauptstadt Vientiane

23.02.2014

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