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Shutdown Bangkok

Die Hauptstadt Bangkok wird bedroht von dem bösen Shutdown! Diverse öffentliche Medien, darunter der Spiegel, rufen auf zum Hamsterkauf. Also kaufen wir ein neues Glas Nutella, vier Asia Nudelsnack Fertiggerichte und eine große Packung Pringels (Chips).

So oder so ähnlich sieht tatsächlich unsere Einkaufsliste für das große Ereignis aus, wenn Bangkok von tausenden Demonstranten lahm gelegt werden soll. In der Tat sind schon am Vorabend einzelne Straßenzüge, Brücken und Gebäude von Demonstranten belagert. In den Folgetagen gibt es Kundsagungen von Regierungsgegnern, die über Lautsprecher und TV in die Welt verbreitet werden. Unseren Lebensalltag hat das kaum tangiert. Lediglich die Taxifahrer mussten etwas kreativ in der Routenplanung sein. Dementsprechend versuchten einige auch den Preis hoch zu handeln – Aber nicht mit uns!

Unabhängig davon besuchten wir den Weekendmarket, den größten Markt Markt weit und breit. Er ist zudem auch schön und bietet alles, von Kleidung, Wohnrauminnenausstattung, Lebensmittel für auf die Hand und und und. Des weiteren besuchen wir einen der größeren Tempelanlagen (Wat Pho) und erhaschten einen Blick auf den Köniigspalast. Den Eintritt ersparen wir uns – er ist zu teuer.

Abends besuchen wir die Tourimeile Kaosan Road. Das Eldorado für Rucksackreisende mit Restaurants, Bars, Discotheken und vielem mehr.

Bangkok überrascht uns als Großstadt, denn entgegen Miriams Erwartungen ist die Stadt nicht mit Wolkenkratzern, sonder mit vielen kleinen Gassen und Geschäften gesäumt. Lediglich einige wenige moderne Wolkenkratzer prägen das zentrale Stadtbild. Es gibt Busse, U- & Hochschienenbahnen, die die riesigen Einkaufszentren untereinander verbinden und mit den Vororten verbinden. Auf dem Fluß und dessen angrenzenden Kanälen herrscht wildes Treiben mit Linienschiffen und Taxibooten.

Lange bleiben wir nicht. Auf Dauer ist unser Stellplatz etwas zu laut.

19.01.14

Floating Markets Bangkok

Gemeinsam mit den Herr Lehmanns Weltreisenden, fahren wir in Richtung Bangkok. Ca. eine Autostunde entfernt biegen wir ab nach Amphawa und parken auf einem freien Platz neben einem Tempel mitten im Ort. Ein paar Meter weiter verläuft ein Kanal, auf dem Taxiboote verkehren und an den heran Geschäfte und Bars ihre Pforten hin öffnen. Diese Kanäle waren früher die Verkehrs und Handelswege der Städte. Auch heute noch gibt es tagtäglich schwimmende Märkte in der Region. Häufig sind diese jedoch vom Auto und der Asphaltstraße ersetzt worden. Rund um Bangkok bestehen die Märkte fast nur noch als Touristenattraktion.
In der Hoffnung am Folgemorgen wenige andere Touristen anzutreffen, legen wir uns zeitig schlafen.
Nach einer unruhigen Nacht, in der wir von heulenden Hunden umzingelt sind, ruft in der Früh Martin von Nebenan, wir sollten mal aus dem Fenster gucken. Dieser verrät uns, dass wir nicht auf einem gewöhnlichen Parkplatz, sondern dem lokalen Marktplatz geparkt haben. Obwohl es noch 6 in der Früh ist, müssen wir uns beeilen zusammen zu packen, bevor alle Fluchtwege durch Marktstände zugebaut sind.
Während des Abbaus musste ich leider feststellen, dass unsere Schuhabtretermatte inkl. meiner alten Birkenstocksandalen in der Nacht vor der Tür weg geklaut wurden! Möge mein nicht vorhandener Fußpilz dem neuen Besitzer befallen.

Wir parken um zu einem anderen Floating Market. Dort mieten wir ein Boot nebst Steuermann, er gondoliert uns durch die Kanäle.
Es ist 0700Uhr und nur wenige Händler und noch weniger Touris sind schon unterwegs. An einem Boot mit Kokospfannkuchen machen wir den ersten Zwischenstopp, an einem Stand mit Kaffee den Zweiten. Erst jetzt sind wir bereit und in der körperlichen Verfassung, die Souvenierläden eines genaueren Blickes zu würdigen. So erwerbe ich am dritten Stand günstig neue Birkenstocksandalen – zumindest sagt das der Schrifftzug im (harten) Fußbett des Schuhs – der Tag ist wohl doch nicht ganz so schlimm wie zunächst vermutet.

Mittags geht es in die Hauptstadt Bangkok, doch davon ein andermal mehr.


15.1.2014